Das Finanzpaket für die Aufrüstung und Infrastruktur ist beschlossen, Deutschland steuert in noch schnellerem Kurs hin zu einer Kriegswirtschaft und faschistische Kräfte gewinnen immer mehr an Einfluss. Als Frauen spüren wir die Folgen – es ist Zeit, sich zur Wehr zu setzen!
Krieg und Aufrüstung sind wieder in aller Munde. Vorangetrieben von der herrschenden Klasse, die ein besonderes Interesse daran haben, unsere Gesellschaft in möglichst kurzer Zeit kriegsfähig zu machen. Und das vor allem auf unserem Rücken!
Das Geld, was für die Militarisierung ausgegeben wird, fehlt besonders häufig in sozialen Bereichen. Als Frauen sind wir von den Kürzungen hier meist härter getroffen. Aber auch ganz direkt merken wir es: Die CDU fordert schon länger eine Wehrpflicht für Frauen; auch wir sollen gemeinsam mit unseren Klassengeschwistern an die Front geschickt werden. Während diese Forderung von verschiedenen Parteien als Schritt in Richtung Gleichberechtigung dargestellt wird, wissen wir; für die Interessen der Reichen im Krieg zu sterben ist kein Fortschritt! Es bedeutet lediglich, dass wir uns nun entscheiden dürfen, ob wir an der Front auf unsere Klassengeschwister schießen und dabei selbst als Kanonenfutter herhalten dürfen, oder ob wir zu Hause bleiben und zum einen für Nachwuchs sorgen und zum anderen an der Heimatfront die Kriegsproduktion am Laufen halten.
Bei den Kriegsvorbereitungen geht es nicht um Wohlstand und Sicherheit. Denn weder der Kapitalismus, noch das Patriarchat können uns Arbeiterinnen eine tatsächliche Sicherheit geben. Stattdessen spüren wir die Unterdrückung und Ausbeutung dieses Systems täglich: Seien es die sinkenden Löhne, die zunehmende Faschisierung, womit auch ein rückschrittliches Frauenbild einhergeht, oder die steigenden Zahlen von Gewalt gegen Frauen bis hin zu Femiziden. Damit haben wir als Frauen mehr als genug Gründe, den aktuellen Entwicklungen von Militarisierung und Faschisierung den Kampf anzusagen!
Der Kapitalismus, der auf unserer Ausbeutung und Unterdrückung beruht, wird uns nicht helfen. Helfen können wir uns nur selbst, indem wir als Frauen zusammenstehen, entgegen den Versuchen, uns auseinanderzutreiben. Gemeinsam als Arbeiterinnen müssen wir eine Antwort auf die Politik der Kapitalist:innen finden und diese Antwort muss den Kampf gegen die zunehmende Aufrüstung und Kriegstreiberei beinhalten. Lasst uns am 1. Mai auf die Straße gehen, für eine Welt, in der wir selbst unsere Interessen bestimmen können. Unsere Antwort auf ihre Kriegstreiberei: Frauenrevolution und Sozialismus!
